Lohnrunde 2016: Umfrage zu den Lohnerhöhungen 2015

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Letztes Jahr hat die Gruppe Büspi des vpod region basel Unterschriften für die Lohnpetition gesammelt. Ziel war es eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat für jede Vollzeitstelle und anteilmässig für alle Teilzeitangestellten zu erreichen. Leider wurde die Lohnpetition vom Bürgergemeinderat klar abgelehnt, obwohl rund 20% des Personals die Forderung unterstützt haben und seit 1997 die Teuerung nie mehr ausgeglichen wurde!

Trotzdem konnte mit der Lohnpetition immerhin erreicht werden, dass der Bürgergemeinderat die Gesamtlohnsumme um 1% zur individuellen Verteilung erhöht und sowohl die Lohnbereiche als auch die Richtanfangslöhne um 1% anhebt. Damit wollte er sicherstellen, dass möglichst viele Mitarbeitende von einer Lohnerhöhung profitieren können.

Mit dieser Umfrage geht es nun darum herauszufinden wie viele Mitarbeitende für 2015 tatsächlich eine Lohnerhöhung erhalten haben und wie hoch die individuellen Lohnerhöhungen ausgefallen sind. Denn gemäss Lohnsystem der Bürgergemeinde haben alle Mitarbeitenden, die mindestens mit dem Leistungsfaktor B bewertet wurden Anspruch auf eine individuelle Lohnerhöhung.

Um Gewissheit zu haben, dass auch wirklich alle eine faire individuelle Lohnerhöhung erhalten haben, laden wir die Mitarbeitenden ein an der Umfrage teilzunehmen. Je mehr teilnehmen, desto genauer wird das Bild der Lohnrunde 2015!

So einfach funktioniert’s!

  • Fragebogen Umfrage Lohnrunde 2015 hier herunterladen
  • Talon ausfüllen
  • Ausgefüllten Talon anonym an den VPOD Region Basel, Rebgasse 1, Postfach, 4005 Basel schicken, in den Briefkasten werfen oder einscannen und an simon.burgunder@vpod-basel.ch mailen

Der Bürgergemeinderat lehnt eine generelle Lohnerhöhung für 2015 ab, hat aber beschlossen die Lohnbereiche um 1% anzuheben

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Mit diesem Entscheid hat der Bürgergemeinderat (BGR) eine wichtige Forderung der Petition umgesetzt, dass möglichst alle Mitarbeitenden, die eine gute Leistungsbewertung erhalten haben auch wirklich in den Genuss einer Lohnerhöhung kommen! Damit konnte zumindest ein Teilerfolg erreicht werden, auch wenn der BGR die Petition für eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat klar abgelehnt hat.

An der Sitzung vom 09. Dezember 2014 wurde zudem beschlossen die Ge-samtlohnsumme um 1% zur individuellen Verteilung zu erhöhen und die Lohnbereiche so-wie die Richtanfangslöhne um 1% anzuheben. Der BGR ist mit diesem Entscheid dem Antrag des Bürgerrats gefolgt. Der VPOD begrüsst die Anhebung der Lohnbereichsgrenzen und der Richtanfangslöhne um 1%. Dass der Bürgergemeinderat eine generelle Lohnerhöhung ablehnt, ist enttäuschend, aber auch eine verpasste Chance einen Teil der seit 1997 aufgelaufenen Teuerung von 11% auszugleichen!

Der Entscheid die Lohnbereiche anzuheben zeigt, dass sowohl Bürgerrat als auch Bürgergemeinderat gewillt sind, sich dem unter den Mitarbeitenden Unverständnis heraufbeschwörenden Problem, dass Mitarbeitende trotz guter Leistungsbeurteilung keine individuelle Lohnerhöhung erhalten, wenn sie an die jeweiligen Lohnbereichsgrenzen anstossen, anzugehen. Gerade langjährige verdiente Mitarbeitende waren deswegen in den letzten Jahren praktisch von individuellen Lohnerhöhungen ausgeschlossen.

Es gilt nun den BGR beim Wort zu nehmen und genau hinzuschauen wie die Lohnrunde 2015 umgesetzt wird! Erhalten tatsächlich alle Mitarbeitenden mit einem guten MAG eine individuelle Lohnerhöhung? Wie hoch fallen die einzelnen Lohnerhöhungen aus? Und stimmt es, dass 85% der Mitarbeitenden im MAG mit B oder B+ bewertet werden? Der VPOD wird ein Auge daraufhalten und lädt alle Mitarbeitenden der Bürgergemeinde ein, sich bei ihm zu melden, sobald bekannt ist, ob eine individuelle Lohnerhöhung gewährt wird oder nicht!

 

Petitionsübergabe: Am 05. November 2014 hat die Gruppe Büspi der Bürgergemeinde 171 Unterschriften überreicht!

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Lohnrunde 2015 im Bürgerspital: Petition fordert generelle Lohnerhöhung für alle!

Der vpod region basel hat heute der Bürgergemeinde die Petition „Wir alle sind das Bürgerspital! Wir wollen eine Lohnerhöhung für alle!“ mit 171 Unterschriften von Mit-arbeitenden aus dem Bürgerspital übergeben.

Herr O. Herzig, Präsident Bürgergemeinderat, nimmt die Petition der Gruppe Büspi, vertreten durch H. Sommer und S. Burgunder, entgegen.

Herr O. Herzig, Präsident Bürgergemeinderat, nimmt die Petition der Gruppe Büspi, vertreten durch H. Sommer und S. Burgunder, entgegen.

Mit der Petition verlangt der VPOD zusammen mit dem Personal des Bürgerspitals für die Lohnrunde 2015 eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat für jede Vollzeitstelle und eine anteilsmässige Lohnerhöhung für jede Teilzeitstelle. Anstatt die Lohnsumme um 1% zu erhöhen und individuell zu verteilen, sollen dieses Jahr alle Mitarbeitenden ohne Rente (MoR) mehr Lohn erhalten!

Seit der Einführung des bürgergemeindeeigenen Lohnsystems 1997 hat die Bürgergemeinde kei-nen Teuerungsausgleich mehr gewährt. Seit damals hat sich eine Teuerung von unglaublichen 11% aufgestaut! Dieser Reallohnverlust muss zumindest teilweise ausgeglichen werden, denn es kann nicht sein, dass die Mitarbeitenden des Bürgerspitals für ihre Arbeit immer weniger Lohn er-halten. Mit einer generellen Lohnerhöhung für 2015 kann die Bürgergemeinde ein Zeichen als so-ziale und attraktive Arbeitgeberin setzen und einen Teil der in den letzten Jahren erlittenen Real-lohnverluste der Mitarbeitenden kompensieren. Gerade in einem Arbeitsumfeld, in dem die An-sprüche ans Personal, die Arbeitsbelastung und die Anforderungen in den letzten Jahren stetig gestiegen sind, darf etwas mehr Anerkennung und Wertschätzung erwartet werden!

Der bisher praktizierte Usus die Löhne nur individuell zu erhöhen, taugt nicht als Teuerungsaus-gleich. Denn das Lohnsystem der Bürgergemeinde sieht individuelle Lohnerhöhungen als Beloh-nung für gute Arbeitsleistungen vor. Damit soll ein Anreiz für die Mitarbeitenden geschaffen werden. Werden individuelle Lohnerhöhungen dazu eingesetzt, die Teuerung auszugleichen, wird das gan-ze Lohnsystem letztlich ad absurdum geführt. Wenn eine individuelle Lohnerhöhung nur die Teue-rung ausgleicht, aber nicht wirklich mehr Lohn garantiert, dann verpufft der Anreiz mehr zu leisten. Es besteht im Gegenteil sogar die Gefahr, dass aufgrund enttäuschter Erwartungen Resignation und Frustration erzeugt werden!

Eine generelle Lohnerhöhung ist deshalb sozial, gerechtfertigt und im Sinn der Bürgerge-meinde. Motivierte und zufriedene Mitarbeitende sind die beste Garantie für einen erfolgreichen Betrieb. Ausserdem ist eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat für jede Vollzeitstelle für die Bürgergemeinde finanzierbar.

Willkommen bei der Lohnpetition des VPOD Region Basel

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Petition an den Bürgergemeinderat, den Leitungsausschuss und die Geschäftsleitung des Bürgerspitals Basel

Jedes Jahr beschliesst der Bürgergemeinderat eine Erhöhung der Lohnsumme von 1% für individuelle Lohnerhöhung bei den Mitarbeitenden ohne Rente. Anstatt jedes Jahr auf wenig transparente und verständliche Weise gewissen Angestellten Lohnerhöhungen zu gewähren, sollen 2015 alle Mitarbeitenden ohne Rente von einer Lohnerhöhung profitieren! Schliesslich tragen wir alle mit guter und engagierter Arbeit zum erfolgreichen Betrieb des Bürgerspitals bei. Wir wollen deshalb, dass alle von einer Lohnerhöhung profitieren können und nicht nur einige wenige!

Wir fordern deshalb für die Lohnrunde 2015:

  • Eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat für jede Vollzeitstelle!
  • Eine anteilsmässige generelle Lohnerhöhung für alle Teilzeitangestellten!

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Endlich eimal wieder eine Lohnerhöhung für alle!

Die Gruppe Büspi hat Anfang August am Bürgerspital eine Petition für eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100 / Monat gestartet. Damit will die Gruppe der sich in den letzten Jahren gängigen Praxis individueller Lohnerhöhungen entgegenwirken. Denn wie die Erfahrungen zeigen, profitiert jeweils nur ein Teil des Personals von individuellen Lohnanpassungen, wobei unklar bleibt wer eine Lohnerhöhung erhält und aufgrund welcher Kriterien. Bei der Lohnrunde 2015 sollen darum wieder einmal alle Mitarbeitende von einer Lohnerhöhung profitieren können und nicht nur einige wenige!
Eigentlich wollte die Bürgergemeinde mit der Einführung eines eigenen Lohnsystems und der Überarbeitung der Musterfunktionen seinerzeit ihre Institutionen als „moderne, soziale und kundenorientierte Dienstleistungsunternehmen“ aufstellen. Um auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber auftreten zu können und den neusten Berufsbildern gerecht zu werden, wurden einerseits die Einstiegslöhne erhöht und andererseits die Lohnbänder verbreitert. Leider wurden mit dem neuen Lohnsystem auch gleich der automatische Teuerungsausgleich und der automatische Stufenanstieg abgeschafft. Stattdessen sollten Lohnerhöhungen zukünftig verstärkt leistungsabhängig gewährt werden. Wer bei der jährlichen Leistungsbeurteilung mit B, entspricht grundsätzlich den Anforderungen, bewertet wird, kann für das folgende Jahr grundsätzlich mit einer Lohnerhöhung rechnen. Diese setzt sich aus einer Leistungs- und einer Erfahrungskomponente zusammen. Allerdings wird dieser Mechanismus durch die Lohnbänder begrenzt. D.h. Mitarbeitenden, die bereits den Maximallohn innerhalb eines Lohnbands verdienen, wird keine individuelle Lohnerhöhung mehr gewährt, wenngleich ihre Arbeitsleistung mit B bewertet wird! Weil ausserdem seit der Einführung des Lohnsystems 1997 die Teuerung praktisch nie ausgeglichen wurde, erlitten langjährige Mitarbeitende in den letzten Jahren einen Lohnverlust. Die aufgelaufene Teuerung seit 1997 beträgt nämlich rund 11%! Wird bedenkt, dass die Kosten für Pensions- und Krankenkasse im Alter steigen, bleibt den Betroffenen letztlich immer weniger Geld.
Ausserdem ist die Gruppe Büspi überzeugt, dass eine Institution wie das Bürgerspital nur erfolgreich sein kann, wenn sich alle Mitarbeitenden einsetzen und ihren Teil zum Erfolg beitragen. Dementsprechend sollen alle ihren Anteil erhalten. Gerade weil die Bürgergemeinde für sich in Anspruch nimmt über ein soziales und transparentes Lohnsystem zu verfügen, ist es an der Zeit 2015 eine generelle Lohnerhöhung zu gewähren. Mit der lancierten Lohnpetition setzt sich die Gruppe Büspi dafür ein und hofft auf grosse Unterstützung von den Mitarbeitenden des Bürgerspitals.

Wir alle sind das Bürgerspital!

Die Gruppe Büspi des vpod region basel setzt sich für gute Arbeitsbedingungen und ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsklima im Bürgerspital ein! Leider haben wir den Eindruck, dass sich in den letzten Jahren die Situation für das Personal eher verschlechtert als verbessert hat. Der Umgangston ist rauer geworden, die Arbeitsbelastung steigt, Stellen werden oft nicht besetzt, unter dem Personal ist eine Unzufriedenheit bzw. Resignation zu spüren und die Entfernung zwischen Kadern und einfachen MitarbeiterInnen wird ständig grösser!

Zwar wurden in den letzten Jahren durchaus Anstrengungen unternommen, um die Attraktivität des Bürgerspitals als Arbeitgeber zu steigern. Davon haben die MitarbeiterInnen aber kaum etwas gemerkt, trotz Einführung eines neuen Lohnsystems und der damit einhergehenden Überarbeitung der Musterfunktionen.

Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für den vorbildlichen täglichen Einsatz der MitarbeiterInnen fordern wir vom Bürgergemeinderat deshalb eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat weil:

  • Fr. 100.-/Monat mehr für eine Vollzeitstelle ist transparent und gerecht!
  • Eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat für eine Vollzeitstelle kostet in etwa gleich viel wie die Erhöhung der Lohnsumme um 1% für individuelle Lohnerhöhungen!
  • Fr. 100.-/Monat mehr Lohn für jede Vollzeitstelle ist realistisch und finanzierbar!
  • Eine generelle Lohnerhöhung von Fr. 100.-/Monat gleicht steigende Krankenkassenprämien und Pensionskassenbeiträge teilweise aus!
  • Mit Fr. 100.-/Monat mehr Lohn zeigt das Bürgerspital gegenüber den Mitarbeitenden Wert-schätzung und anerkennt ihre wertvollen Leistungen!